2017

Max Frankl WM 1990

So, wir haben es also geschafft: 2016 ist Geschichte. Während sich die meisten Menschen noch freuen, dass das Musiker verschlingende Unjahr vorbei ist, tun sich die anderen bereits nach neun Tagen schwer, wieder öfter als einmal pro Monat im Fitnessstudio zu trainieren. Die guten Vorsätze erleben bereits in der zweiten Woche des Jahres schwierige Zeiten und sehen sich einer steigenden Bedrohung durch die Genussmittelindustrie ausgesetzt. Es geht also alles seinen mehr oder weniger gewohnten Gang und auch bald schon wird uns der unvermeidliche Lauf der Zeit wieder jemanden entreissen, den wir alle persönlich nicht gekannt haben; so wird uns also vor allem und fast ausschliesslich seine oder ihre Arbeit fehlen,  (falls sie nicht vor Jahren schon eingestellt wurde). Trotzdem wir der RIP-Storm die sozialen Netzwerke wieder in eine endzeitähnliche Stimmung versetzen, die uns noch mehr davon abhält, endlich wieder ein paar Gewichte zu verschieben.. Gestern habe ich übrigens gesehen, dass Lothar Matthäus auch 26 1/2 Jahre nach dem Gewinn des Weltmeistertitels immer noch ein beeindruckendes Ballgefühl hat. Das sollte uns Hoffnung für 2017 geben. Ich für meinen Teil werde sechs Monate dieses Jahres in New York verbringen, worauf ich mich so freue wie als kleines Kind über das Deutschland-Trikot, das mir ein Freund der Familie im Sommer 1990 geschenkt hat.