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Mit 30 will er schon seine musikalische Heimat gefunden haben. So jedenfalls begründet Max Frankl den Titel seines neuen Sextett-Albums «Home». Tatsächlich umgibt einen beim Anhören der zehn ausladenden Songs eine wohlige Wärme. Gitarrist Frankl entwickelt seine Musik aus filigranen Melodien ­­
zu orchestral-satten, stimmungsvollen Soundscapes, die zum Entspannen und Träumen anregen. Bei genauerem Hinhören erst wird klar, wie ausgetüftelt die Kompositionen sind und wie meisterhaft das Sextett agiert. Gut, dass Frankl auf so herausragende Musikerpersönlichkeiten wie den Holzbläser Domenic Landolf, den Posaunisten Nils Wogram oder den Pianisten Pablo Held zählen kann. Der bayerische Gitarrist, der die Hochschule Luzern «summa cum laude» abgeschlossen hat, legt eine wahrhaft brillante Jazzplatte vor. Dennoch ist zu hoffen, sie sei nur ein Zwischenbericht aus Max Frankls weiterführender Heimatsuche.

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